SPIRALDYNAMIK®

Bewegung ist gesund. Aber es kommt darauf an, wie man sich bewegt. Oft sind es kleine Fehlbelastungen, die im Laufe der Zeit zu verfrühter Gelenksabnützung führen können. Ebenso kann es zu chronischen Symptomen wie Muskelverspannungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen kommen.

WAS IST EINE GESUNDE HALTUNG/RICHTIGE BEWEGUNG?

Anatomisch korrekte Bewegungen erklären sich dadurch dass Gelenke optimal belastet werden und keine Scherkräfte und einseitige Spitzenbelastungen auf die Strukturen wirken. Dabei ist es wichtig den Körper immer als zusammenhängendes System von Knochen, Bändern und Muskeln zu sehen.

Beispiel I: Bei einem koordinierten Fuß verschrauben sich Vorfuß und Rückfuß gegeneinander. Die Ferse dreht nach außen und der Großzehenballen dreht nach innen. Dadurch erhält der Fuß optimalen Bodenkontakt.
Ändert sich jedoch die Drehrichtung (z. B die Ferse kippt nach innen) kommt es zu einem Knickfuß woraus in weiterer Folge Senk-, Spreizfüße entstehen können.

Beispiel II: Knieschmerzen müssen nicht die Ursache im Knie selber haben, sie können ihren Ursprung auch in einer Hüft- oder Fußfehlstellung haben. Unterschenkel und Oberschenkel verändern dann ihre Drehrichtung und es kommt zu einer veränderten Druckbelastung im Knie auf Menisci, Bänder und Knorpel. Mögliche Arthrosen sind die Folge.

WIE FUNKTIONIERT DIE SPIRALDYNAMIK®?

„Spiraldynamik® ist eine intelligente Gebrauchsanweisung für den eigenen Körper“

Dieses Bewegungskonzept ist besonders bei Beschwerden geeignet die mit unphysiologischem Bewegungsverhalten in Zusammenhang stehen und funktioniert in der Praxis nach folgenden Grundprinzipien:

VERSTEHEN

Mit Hilfe einer funktionellen Untersuchung wird nach Zusammenhängen zwischen dem Bewegungsverhalten und den Beschwerden der PatientInnen gesucht,- die auf den ersten Blick oft nicht so offensichtlich sind.
(Fußfehlstellungen können unter Umständen für Beschwerden im Nackenbereich verantwortlich sein, Beinachsenprobleme für Bandscheibenbeschwerden, u.ä.)

WAHRNEHMEN

Mittels dreidimensionaler Bewegungsübungen werden optimale, gesunde Bewegungsabläufe (wieder) erlernt. Das Ziel ist es, dass sich das Körperbewusstsein ändert. Dadurch verändern sich Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten was wiederum einen großen Einfluss auf die Belastungskräfte hat. Die vormals zu viel belasteten Strukturen erfahren Entlastung und Heilung ist möglich.

ANWENDEN

Diese neuen Bewegungsmuster werden gezielt in den Alltag integriert z.B. beim Aufstehen, Stehen, Gehen, Arme heben, Tragen…
Nur so ist ein langfristiger Therapieerfolg zu erzielen!

Das Konzept lässt sich auf den ganzen Körper anwenden, beginnend von Beschwerden in den Füßen, Knien, Becken Wirbelsäule (Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule) bis hin zum Schultergürtel und den Armen.

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